Willkommen im Karmel Mayerling!

Hier ist der Originalschauplatz der "Tragödie von Mayerling"

Öffnungszeiten / Gottesdienste / Eintrittspreise

Regelmäßige Heilige Messen:

Montag bis Samstag:         6.45 Uhr
Sonn- und Feiertage:       19.00 Uhr

Eintrittspreise ab 1. Jänner 2017:

Erwachsene: € 7,00
Kinder unter 6 Jahren: gratis
Kinder von 6-14 Jahren: € 4,--Kinder über 14 Jahren: € 7,00Senioren: € 6,50
Gruppen ab 15 Personen: € 6,50/Person
Gruppen ab 15 Personen mit Führung: € 8,00/Person

Öffnungszeiten:

Wintersaison (01.11.2016-31.03.2017):
Samstag, Sonntag, Feiertag und 31.12.
jeweils von 09.00-17.00 Uhr (letzter Einlass 16.30 Uhr)

Dienstag und Freitag
von 10.30-13.00 Uhr,
Gruppen bekommen gerne gegen Anmeldung auch andere Termine

Sommersaison (01.04.-31.10.2017):
täglich von 09.00-17.30 Uhr (letzter Einlass 17.00 Uhr)

Besondere Termine (Ausnahmen):
Karfreitag, 14.04.2017: 09.00-13.00 Uhr (letzter Einlass 12.30)
Karsamstag, 15.04.2017: 09.00-13.00 Uhr (letzter Einlass 12.30)
Heiliger Abend 24.12.: 09.00-13.00 Uhr (letzter Einlass 12.30)

Für Gruppen ist die Besichtigung außerhalb dieser Zeiten JEDERZEIT MÖGLICH - bei rechtzeitiger Anmeldung!

NIEDERÖSTERREICH-CARD

Der Karmel Mayerling kann mit der NÖ-Card frei besichtigt werden.
Willkommen.
Bitte beachten Sie aber, dass die NÖ-Card NICHT zur Teilnahme an einer Führung berechtigt.

Was ist das Besondere am Karmel Mayerling?

Der Karmel Mayerling ist das ehemalige Jagdschloss des Kronprinzen Rudolph. Hier ist der Originalschauplatz der weltbekannten "Tragödie von Mayerling":
Hier fand 1889 Kronprinz Rudolph, der einzige Sohn von Kaiser Franz Joseph I. und Sissi, mitsamt seiner erst 17-jährigen Geliebte Baronesse Mary Vetsera unter tragischen Umständen den Tod. Bis heute gibt es einen "Mythos Mayerling" mit den verschiedensten Spekulationen zur "Tragödie von Mayerling".

Der Kaiser ließ im selben Jahr das Jagdschloss in ein neoklassizistisches Karmelitinnenkloster umbauen. In den Schauräumen: u.a. der Stiftungskelch des Kaisers und der erbrochene Prunksarg von Mary Vetsera.
Heute ist der Karmel Mayerling ein lebendiges Kloster. Komm und sieh!

Original-Schauplatz einer Welt-Tragödie

Der Karmel Mayerling ist der Ort, an dem Kronprinz Rudolph unter tragischen Umständen gemeinsam mit der 17-jährigen Mary Vetsera den Tod fand. Was am 30. Jänner 1889 geschah, darüber ist viel spekuliert worden; so wie in diesem Film war es sicher nicht. Wir möchten hier die Gedächtnisstätte des Kronprinzen und seiner ebenfalls tot aufgefundenen Geliebten Mary Vetsera vorstellen.

Die Besucher müssen wissen, dass sie sich wirklich an einer historischen Stätte befinden: Wo heute die - prachtvolle - Kapelle der Karmelitinnen steht, befand sich eben jenes Schlafzimmer, in dem sich die Tragödie ereignete. Durch Schautafeln wird einem die Geschichte des 30. Jänner 1889 vor Augen gestellt.

Mit Kronprinz Rudolf starb seine Geliebte Mary Vetsera; sie wurde bei Nacht und Nebel in das nahe gelegene Heiligenkreuz gebracht und dort verscharrt. Auch das Grab der unglücklichen 17-jährigen in Heiligenkreuz wird noch heute von vielen Menschen besucht...

Was sieht man heute im Karmel Mayerling?

Nach der Tragödie vom 30. Jänner 1889 ließ Kaiser Franz Joseph I. das Jagdschloss sofort in ein Karmelitinnenkloster umbauen. Die prachtvolle kleine Kirche des Karmel Mayerling steht exakt an der Stelle, wo die Bluttat verübt wurde und Kronprinz Rudolf mit seiner Geliebten Mary Freiin Vetsera den Tod fanden. Bei einer Führung sieht man die neoklassizistische Kirche, die Elisabethkapelle und einige Schauräume mit dem kaiserlichen Stiftungskelch, mit dem geschändeten Prunksarg der Mary Vetsera und mit Bildtafeln über die Tragödie von Mayerling. Eine Besichtigung des Karmel Mayerling lohnt sich! Man erlebt "Geschichte pur".

Ausstellungsräume

Das heutige Karmelitinnenkloster wurde an eben der Stelle gebaut, wo sich am 30. Jänner 1889 die Tragödie von Mayerling ereignete.

Von der Einrichtung des Jagdschlosses des Kronprinzen Rudolf sind Einrichtungsgegenstände erhalten, die bei einer Führung besichtigt werden können. Interessante Schautafeln schildern die dramatischen Stunden der Tragödie.


Unter anderem sieht man den prunkvollen Stiftungskelch von Kaiser Franz Joseph I. und bald auch den Sarg, in dem Mary Vetsera bis 1945 beigesetzt war...

Die Kirche

Das Herz des Karmelitinnenklosters ist die Kirche, die in einem ganz eigenen neoklassizistischen Stil errichtet ist. Der Altar befindet sich genau über der Stelle, wo das Bett stand, in dem Kronprinz Rudolf und Mary Vetsera tot aufgefunden wurden. Dort wird täglich die Heilige Messe gefeiert.

Im Rahmen einer Führung durch das Kloster besichtigt man diesen heiligen Ort an historischer Stätte. Eindrucksvoll ist auch die Seitenkapelle, in der sich eine Statue der schmerzhaften Gottesmutter befindet, die die Kaiserin Elisabeth stiftete. Sie zeigt die Madonna, wie ihr Herz von einem Dolch des Leidens durchbohrt wird. Die Stifterin Kaiserin Elisabeth konnte nicht wissen, dass sie selbst einmal eines solchen Todes sterben würde...

Kronprinz Rudolf

Kronprinz Rudolf wurde in der Kaisergruft in Wien bestattet. Mary Vetsera, die mit ihm den Tod fand, wurde hingegen auf dem Friedhof in Heiligenkreuz beigesetzt. Für Kaiser Franz Josef I. und seine Gattin Elisabeth war der Tod des einzigen Sohnes eine Lebenskatastrophe... Der Kaiser schreibt:
"Nach dem namenlosen Unglück, welches Mich durch das Hinscheiden Meines innigstgeliebten Sohnes, des Kronprinzen Erzherzogs Rudolph getroffen, habe ich den Entschluss gefasst, an dessen Sterbestelle ein Kloster erbauen zu lassen und dasselbe dem Orden der Karmelitinnen zu widmen."
Ischl, am 7. August 1890 -- Franz Joseph m. p.
  

Der Sarg der Mary Vetsera

Eine makabere Attraktion des Karmel Mayerling ist, dass dort seit 2007 der Original Sarg der Mary Vestera ausgestellt ist, in dem die unglücklich Baronesse von 1889 bis 1945 auf dem Heiligenkreuzer Friedhof bestattet war. Dieser Prunksarg wurde am Ende des 2. Weltkrieges von Grabplünderern brutal aufgebrochen, die Spuren der Zerstörung sind gut sichtbar. Neben dem Sarg liegen auch einige jener Holzplanken des provisorischen ersten Sarges, in dem Baronesse Vetsera die ersten paar Monate notdürftig verscharrt war... Die makaberen Schaustücke erinnern dan das tragische Schicksal zweier Menschen. Für ihr Seelenheil - und die Nöte und Sorgen aller Menschen - beten die Karmelitinnen, die im ehemaligen Jagdschloss ihr Kloster haben.

Die arme Mary Vetsera wurde zuletzt am 28. Oktober 1993 bestattet... Hier gibts das makabere Video dazu.

Haben Sie Gebetsanliegen?

Die Karmelitinnen beten in der Hingabe ihres Lebens für das Heil der Welt. Alle Menschen sind in ihr tägliches Gebet eingeschlossen. Wenn Sie ein persönliches Gebetsanliegen haben, so können Sie dieses schriftlich den Karmelitinnen mitteilen, die Karmelitinnen schließen Sie gerne in ihr Gebet ein. Ebenso können Sie den Schwestern Mess-Stipendien schicken. Bitte direkt an Mutter Priorin:
Ehrw. Mutter Priorin Regina,
Karmel St. Josef Mayerling
Mayerling 3
A-2534 Alland

Ihre Besichtigung ist Lebensgrundlage der Karmelitinnen

Die Karmelitinnen von Mayerling leben verborgen und einfach. Ihre Einkünfte beziehen sie fast ausschließlich aus den Eintrittspreisen. Ein Eintritt mit Führung kostet nur sehr wenig!!! Daher freuen sich die Karmelitinnen, wenn Gäste, Pilger, Touristen und Reisebusse die Gedächtnisstätte des Kronprinzen Rudolf besuchen. Man bekommt ja doch in der Kirche und in den anschließenden Schauräumen ein Gefühl für die Atmosphäre des 30. Jänner 1889. Das Foto zeigt eine gut gelaunte Reisegesellschaft vor der Besichtigung der Gedächtnisstätte. Die Schwestern sind auf die Einkünfte aus den Eintrittspreisen angewiesen.

Wo liegt der Karmel Mayerling?

Karmel Mayerling liegt im Wienerwald, Mayerling gehört zur Gemeinde Alland:

ca. 18 Kilometer von Wien,
ca. 12 km von Baden und
ca. 3 km vom Stift Heiligenkreuz entfernt.

"Mayerling" ist eine eigene Abfahrt auf der A21, der "Wienerwald-Autobahn".

Magisterarbeit über Mayerling

Mag. Peter Rückl hat an der Kath. Theologischen Fakultät der Univerisität Wien 2002 seine Diplomarbeit über die Geschichte von Mayerling geschrieben. Vom Mittelalter weg stand in Mayerling eine Laurentiuskirche, dann wurde das Anwesen von Kronprinz Rudolf erworben und in ein Jagdschloss umgebaut. Nach der Tragödie vom 30. Jänner 1889 wurde das Jagdschloss in eine Karmelitinnenkloster umgebaut, und zwar so, dass die Kapelle und der Altar genau an jener Stelle errichtet wurden, wo die beiden tot aufgefunden wurden.

Die Diplomarbeit kann man hier --> downloaden (Achtung: 3 MB!)

Das Foto zeigt das Innere der Karmelitinnenkirche. Der Altar steht genau an der Stelle, wo sich früher das Schlafzimmer befand. Hier wurden am 30. Jänner 1889 die Leichen von Rudolph und Mary gefunden. Sie mögen ruhen in Frieden. Die Tragödie von Mayerling hat den Gang der Weltgeschichte beeinflusst.

Bitte helfen Sie dem Karmel Mayerling!

Der Ort der Tragödie ist bis heute ein lebendiges Kloster. Hier leben 9 Karmelitinnen, 5 davon sind jung und weitere werden dazu kommen. Die Schwestern leben verborgen und beten nicht nur für die Opfer der Tragödie von 1889, sondern für alle unglücklichen Menschen, die der Hilfe und Barmherzigkeit Gottes besonders bedürfen. In das Gebet der Karmelitinnen sind auch Sie eingeschlossen! Die Karmelitinnen müssen die historische Stätte selbst erhalten. Die einzigen Einnahmen kommen durch die Touristen und durch Spenden. Bitte helfen Sie den Schwestern, Mayerling zu erhalten. Bis heute erfüllen die Schwestern den Auftrag von Kaiser Franz Joseph I., den er ihnen nach dem Tod seines Sohnes gegeben hat. Hier ist Ort, an dem die spirituelle Geschichte Österreichs lebendig ist. Die Schwestern brauchen Ihre Hilfe, siehe hier.